Pfarrerwechsel zum 1.9.2009

 

 

Kleiner Rückblick 1995-2009 Pfr. Peter Schubert

(von Pfr. Peter Schubert)

 

Am Anfang September 1995 kam Pfarrer Schubert nach Münchsmünster.

Pfr. Prokein war vorher 28 Jahre lang der Priester dieser Gemeinde und hat Prägendes hinterlassen.

Für viele war der Wechsel von einer Generation von Priester zur anderen groß.

Viele haben dies inzwischen vergessen. – manches ich auch.

Aber inzwischen können wir auf 14 lebendige Jahre in der Pfarrei Münchsmünster zurückschauen.

Jetzt steht ein Pfarrwechsel an. Wenn es auch schwer fällt – auch mir/uns – es ist vielleicht gut so. Wie ging das so?

Nach 12-15 Jahren soll ein Priester die Pfarrei wechseln, das meint der Bischof so,

das meine auch ich ( früher war die Regel 10 Jahre, auch wenn sich nicht alle daran hielten.).

Damit passiert es nicht, dass vieles eingefahren wird oder sich automatisiert.

Auch wird damit ermöglicht, dass einige, die mit der Art des Pfarrers nicht so ganz zu Recht kommen,

ein neues Gesicht sehen, einen neuen Geistlichen.

Mein Wechsel steht an ob 2008, 2009 oder 2010. Und man wird nicht jünger!

Für viele ist es eine eher traurige Angelegenheit, weil man sich doch gut, an einander gewohnt hat

und Sicherheit und Vertrauen aufgebaut hat. Deshalb gehe ich nicht leicht, ganz und gar nicht!

2007 und 2008 bekam ich einen Brief, der mich zum Pfarrwechsel ermutigen sollte

und dass ich mir in dieser Richtung hin ernstlich Gedanken machen sollte.

Davon wussten einige in der Pfarrei. 2008 kam ich in die Liste der Wechsler.

Mitte April – nach vergeblicher Suche nach einer richtigen Stelle, schien alles beendet zu sein.

Dann kam die Geschichte mit Teugn, die sich länger hinzog, als jeder(Ich, die Leute dort, das Ordinariat) dachte.

Die Entscheidung fiel endlich  erst nach Christi Himmelfahrt. Denn dort erwartet mich eine echte Aufgabe.

 

 

Ein neuer Priester kommt:  Pfr. Josef Villanthanathu (Indien)

Damals bekam ich meine Chance nach einem beliebten Pfarrer,

Adalbert Prokein nach 28 Jahren. Manche wollten damals aufhören, als ich kam.

So wurde es mir erzählt. Und es kamen mehr Mitarbeiter dazu.

So denken jetzt wieder einige beim jetzigen Wechsel nach 14 Jahren.

Aber, der neue Pfarrer darf sich freuen auf eine Gemeinde,

die „gut aufgestellt“ ist und Leben hat. Und das soll so weiterleben.

Und darüber ist er froh. Ihm und Euch allen Gottes Segen und Hilfe.

 

Einige Daten von Pfr. Josef Villanthanathu (Indien)

Geboren in Kanchiyar / Indien am 10.6.1963

Geweiht: 2.1.1990 in Indien

Tätigkeiten in Deutschland:

Kaplan in Lintach(1994)  Neutraubling(1994)

Pfarradministrator in Lintach/ Pursruck: 1995-2001

Studium in Rom ( 2001-2005)

Pfarradministrator in Teunz(2005)

Pfarradministrator in Prunn und Schambach, Hexenagger(2006-2009)

Münchsmünster ab 1.9.2009

             Er kommt ohne Pfarrhausfrau, kann kochen und waschen, braucht aber jemand zum

             Putzen des Hauses, ist ein Gartenfreund, will Fahrrad fahren lernen.

             wird wohl nicht in die Schule gehen.

So stellt sich der neue Pfarrer seine Gemeinde vor:

- „jede Pfarrei hat ihr eigenes Leben, eigene Traditionen und Glaubensformen, eine eigene

   Seele. Als Pfarrer komme ich nicht als Herr der Gemeinde, um ihr etwas Fremdes  

   aufzudrücken, sondern als Diener der Pfarrei“ ( Pfr. Josef wörtlich)

-  Für alles was hier an Leben ist und läuft, ist er dankbar!

-  Er bittet um Verständnis, wenn sein Deutsch nicht ganz perfekt ist (Ist es ziemlich).

-  Er nimmt Hilfen gerne an.

-  Er ist eher locker und trägt meistens Jeans.

-  Schriftliche Arbeiten im Büro müssen mehr von „Hiesigen“ übernommen werden

   (längere Pfarrbürozeiten, Kirchenpfleger von MüMü macht ein wenig mehr)

 

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